Gründungsprojekt „IdentMe“ geht an den Start

Dienstag, 04. Dezember 2018, 15:15 Uhr

Eine pfiffige Idee, eine erfolgreiche und innovative Projektarbeit und drei motivierte, junge Leute – das sind die Grundsteine für das umweltanalytische Gründungsprojekt „IdentMe“. Das wirtschaftliche Potenzial dahinter hat auch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt erkannt und den drei Gründern Anne Findeisen, Richard Pabst und Patricia Holm im Rahmen des Förderprogramms „ego.-Gründungstransfer“ eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 223.720 € durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt.

Kern des Projektes ist die Untersuchung von Organismen aus der Umwelt unter Verwendung neuester Technologien und mithilfe moderner und zeitsparender Analyse biologischer Moleküle. Auf der Grundlage der EU Richtlinie 92/43/EWG (auch FFH-Richtlinie genannt), durch die ein regelmäßiges Monitoring bestimmter Tier- und Pflanzenarten für alle Mitgliedsstaaten der EU verpflichtend vorgeschrieben ist, wird eine validierte Analytik zum Nachweis von aquatischen und terrestrischen Lebewesen entwickelt. Das Verfahren ermöglicht eine schnelle und sichere Bestätigung der An- bzw. Abwesenheit von Organismen anhand ihrer DNA. Diese Analysen umfassen auch bedrohte und nicht einheimische Arten und dienen der Umwelterhaltung sowie des Umweltschutzes. Darüber hinaus sind sie für privatwirtschaftliche Vorhaben wie beispielsweise Bauplanungen relevant.

Die drei Unternehmensgründer werden mit der finanziellen Zuwendung und unter der Leitung von Frau Prof. Dr. C. Cordes die kommenden zwei Jahre nutzen, um zielstrebig die Analysemethoden bis zur Marktreife zu entwickeln.

Das Team „IdentMe“ möchte sich an dieser Stelle bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt für die Förderung sowie bei dem Gründerzentrum FOUND IT! für die beratende Begleitung des Projektes bedanken.


Hochschule Anhalt (FH), Fachbereich Informatik

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Wir, die Hochschule Anhalt, verfolgen ein klares Konzept, da wir Wissenschaft und Innovation konsequent zusammenführen. Wir bieten innovative Lehre und Forschung auf internationalem Niveau, beste Studien- und Lebensqualität. 65 Bachelor- und Masterstudiengänge bereiten 7.700 – davon 1.300 internationale – Studierende an sieben Fachbereichen vor allem auf eines vor: einen gelungenen Berufsstart. Zu einem dieser Bereiche zählt auch der Fachbereich Informatik mit der engagierten Professorin Dr. Ursula Fissgus und Ihrem Fachgebiet der Softwaretechnik. Viele Bereiche aus der Angewandten Informatik und Softwarelokaliesierung warten hier auf interessierte Studenten und Studentinnen.