IT-Ringvorlesung: Bei den Studenten als regionaler Arbeitgeber an Bekanntheit gewinnen

Freitag, 16. November 2018, 11:58 Uhr
Block image logo itmitte.de neu ringvl

Die IT-Ringvorlesung bietet Masterstudenten einen Einblick in die reale Arbeitswelt von IT-Unternehmen. Außerdem ist sie nachweislich ein zusätzlicher Rekrutierungskanal für Werkstudenten und Festeinstellungen.

Warum ist mgm Praxispartner?

Bei einem der drei Praxispartnern, mgm, finden wöchentlich Treffen statt, bei denen die Studenten von ihren Fortschritten und Problemen berichten. Nach einem dieser Treffen am 12.11. spricht Gregor Weimann, Entwickler bei mgm, von der Möglichkeit, durch die IT-Ringvorlesung an Präsenz bei Leipziger Studenten zu gewinnen. In unserem Interview erklärt er die Motive der Praxispartnerschaft: Einerseits möchte die mgm mit der Universität Leipzig zusammenarbeiten, um Kontakte für mögliche Einstellungen zu knüpfen. Des weiteren soll den Masterstudenten Erfahrung in der Praxis mit auf den Weg gegeben werden, die sie sonst nur schwierig im Studium sammeln könenn. Schließlich geht mgm davon aus, dass durch die IT-Ringvorlesung kurz- und langfristig mehr Bewerbungen bei ihnen eingehen.

Wie viel Aufwand ist die Praxispartnerschaft?

Als Praxispartner bei der IT-Ringvorlesung stellt das Unternehmen den Studenten eine realitätsnahe Aufgabenstellung. Laut Weimann war die Vorbereitung dieser Aufgabe innerhalb von 3-4 Sitzungen abgeschlossen. Die nötige Vorbereitung der Infrastruktur auf die Studenten sei allerdings mit Aufwand verbunden gewesen. Beim Kickoff am 17.10. stellten sich alle Praxispartner samt ihren Aufgabenstellungen vor. Die Veranstaltung habe in einer angenehm ungezwungenen Atmosphäre stattgefunden und es sei auch für Weimann als Berufserfahrener interessant gewesen, die Aufgaben der anderen Praxispartner kennenzulernen. Nach dem Kickoff beginnt die weitere Aufgabe der Praxispartner: sie beraten die ihnen zugeteilten Studenten bei der Bearbeitung des Problems. Hierzu treffen sie sich wöchentlich und besprechen bisherige Ergebnisse und aufgetretene Probleme. Die wöchentlichen Treffen beschreibt Weimann als sehr angenehm und unkompliziert. Der Aufwand der Vorbereitung für sie halte sich in Grenzen, da auftretende Probleme meist direkt sobald sie auftreten über ein Kommunikationstool geklärt werden. Insgesamt ist die Praxispartnerschaft also mit einem gewissen Aufwand verbunden, der aber ohne Probleme gestemmt werden kann.

Was ist das Ergebnis der IT-Ringvorlesung?

Im Januar steht das Ende der Veranstaltung an und in unserem Interview ist von den Erwartungen der Ergebnisse die Rede. Auf Seiten der Studenten erwartet Weimann, dass sie ihre Programmierkenntnisse ausgebaut haben werden und in Sachen Projektarbeit etwas dazu gelernt haben. Für sein Unternehmen erwartet er, dass mgm bei Studenten als Arbeitgeber ins Gespräch kommt. Außerdem sieht er die Bearbeitung der Aufgabenstellung als eine Art Assessment, eine Möglichkeit, die Fähigkeiten der Studenten im Vorhinein zu bewerten. Sollten die Studenten weiterhin bis zum Schluss sehr gut arbeiten, würde ihnen möglicherweise eine Werkstudentenstelle angeboten.

Wer kann von der IT-Ringvorlesung profitieren?

Die IT-Ringvorlesung findet jedes Semester statt und neue Praxispartner sind stets gern gesehen. Weimann empfiehlt diese Veranstaltung jenen Unternehmen, die auf der Suche nach studentischen Arbeitskräften sind. Es sei auch die Möglichkeit gegeben, eigene kleine Projekte als Aufgabenstellung zu geben, für die die Mitarbeiter im eigenen Unternehmen fehlten. Weimann kann sich gut vorstellen, dass mgm wieder Praxispartner wird, solange die Kapazität da ist, um die Studenten fachgerecht zu betreuen.

Sie sind ein IT-Unternehmen in der Region Mitteldeutschland und auf der Suche nach studentischen Fachkräften? Bei Interesse an einer Praxispartnerschaft melden Sie sich gerne bei Viet Than.

E-Mail: viet.than@pludoni.de

Telefon: 01577 06 9 995